Chris James

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Details

Datum:
28.05.18
Einlass:
19:30
Beginn:
20:30
Infos:
-

Veranstaltungsort

Milla
Holzstraße 28
80469 München
+ Google Karte
Telefon:
-
Webseite:
http://www.milla-club.de/
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Chris James ist ein gebürtiger US-amerikanischer, aber seit jungen Teenagerjahren in Deutschland lebender

Musiker, der in seinem Alter von 22 Jahren bereits viele Stationen durchlebt hat. Die sicherlich

einschneidendste geschah zuletzt, im vergangenen Jahr, als Chris seinen deutschen Heimatort Hilden verließ

und nach Los Angeles ging, um sich auf die Suche nach seinen eigenen Wurzeln zu begeben – und um

seinen Vater in Sacramento zu besuchen, den er viele Jahre nicht gesehen hatte. Ihm war es wichtig, so

sagt er, „zu wissen, wie es musikalisch international aussieht. Ich wollte Leute kennenlernen und den LAVibe

in mir aufnehmen. Und ich wollte den Ort noch einmal neu kennenlernen, an dem ich geboren wurde.“

Das Wiedersehen mit seinem Vater war sehr emotional. Sie saßen viele Stunden zusammen und redeten. „Es

war echt an der Zeit sich mal wieder gegenüberzusitzen und Geschichten auszutauschen“, berichtet Chris.

„Es ist etwas anderes, wenn man von seinen Plänen erzählt und sich dabei in die Augen schaut“. Seine Pläne

führten Chris nach Los Angeles, wo viele Überraschungen auf ihn warteten. „In LA bin ich in den Hollywood

Hills untergekommen. Aber das klingt besser, als es war. Ich hab dort in einer Garage gewohnt. Direkt

nebenan standen die krassesten Villen. Aber der Ausblick war unfassbar, man konnte über ganz LA

hinwegschauen“, erzählt er.

Auch die Begegnungen mit anderen Musikern in LA waren häufig anders als erwartet: „Ich hab hier viele

Leute kennengelernt. Und die meisten davon waren echt total oberflächlich. Eine der ersten Fragen ist

immer, wie viele Instagram-Follower man hat. Das ist dort ganz wichtig!“ Kurzum: Die Realität vor Ort war

etwas anders als erhofft, da waren oft keine tiefgründigen Gespräche, sondern eher oberflächliches

Abchecken, wer einem für die Karriere wichtig sein könnte. Dabei diente seine Reise neben dem

Wiedersehen mit dem Vater vor allem dem Ziel, neue Inspirationen für seine Songs zu sammeln. „Was ich

aus der Zeit in LA vor allem mitgenommen habe ist, dass man sich von dem ganzen Bling Bling nicht

blenden lassen sollte. Die Gefahr, das Wesentliche aus dem Auge zu verlieren, ist da ganz groß. Ich hab

gemerkt, dass ich einer Sache hinterhergerannt bin, die eigentlich nicht existiert, zumindest nicht in LA.“

Dennoch schrieb er in den USA Song um Song. „Ich habe das ganze letzte Jahr eigentlich nur geschrieben,

es sind locker 60 Songs entstanden. Dabei habe ich echt alle möglichen Stilrichtungen abgeklappert, um

über Trial & Error genau das zu finden, was ich machen will. Bis ich es dann auch gefunden habe.“ Chris

arbeitete hierfür auch mit vielen Writern und Musikern zusammen. „Das waren extrem gute Erfahrungen. Es

hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern mich auch enorm weiter gebracht.“ Bei alldem veränderte sich

nicht nur der junge Mann, sondern umso mehr sein Sound: Weg vom akustischen Folk und mit Mut hinein in

ein spannendes Amalgam zwischen Songwriting, Pop und R'n'B. Hierfür war auch noch eine weitere Station

verantwortlich: Von LA reiste er nach Nashville, wo er den kreativen Spirit fand, nach dem er suchte: „Hier

leben die Songwriter und Musiker. Die Stadt lebt von der Musik und überall wird Musik gemacht, und zwar

rund um die Uhr! Das war das, was ich ursprünglich gesucht hatte!“

All das fand er in den USA, gerade seine Reisen und Erfahrungen dort haben seinen jetzigen Sound

beeinflusst, ja geprägt. „Ich hatte zwar schon vorher die Theorie, dass ich einen Sound finden könnte, der

originär zu mir passt. Aber in den USA habe ich dann auch sehr viele Musiker getroffen, die oftmals einen

ganz anderen Ansatz haben. Es war anhand dieser Begegnungen mit anderen Musikern total spannend zu

sehen, wie sich der Sound von Pop und vom Zeitgeist gerade verändert.

Inzwischen ist Chris zurück in Deutschland und hat nicht nur sein eigens Studio aufgebaut, sondern auch

eine echte neue Heimat gefunden, die so welt- und bezugsoffen ist wie seine Musik. „Ich habe, sicher auch

durch meinen USA-Aufenthalt, gemerkt, wie wichtig es ist, dass man sich auch räumlich verändert, wenn

man sich als Künstler entwickeln möchte. An einem Ort zu verweilen, bedeutet eine gewisse Stagnation. Und

so erwies sich mein Umzug nach Berlin sowie meine Reisen nach LA und Nashville für mich als nur

folgerichtig im Rahmen dieses radikalen Entwicklungsprozesses.“

Von all diesen Trips brachte er nun eine Menge neuer Musik mit, darunter mit „I Know You Can Dance“ seine

erste neue Single. Chris hat sich auf diesem Weg menschlich und musikalisch gefunden und weiß jetzt ganz

genau was er will und was er nicht will. „I Know You Can Dance“ spiegelt genau das wider, wie er sagt:

„Diese innere Stimme, die dir sagt: Du kannst das! Trau dich! Mach es einfach! Manchmal muss man seine

Komfortzone verlassen, um herauszufinden was man eigentlich möchte.“

Facebook: https://www.facebook.com/Chrisbrennermusic/

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